• Rückblick auf den Seniorennachmittag vom 11. März 2025

    Am Dienstag, dem 11. März 2025, fand in der reformierten Kirche Fulenbach der erste Anlass einer Veranstaltungsreihe zum 50-jährigen Jubiläum des Kirchengebäudes statt. Die Kirche wurde im Jahr 1975 eingeweiht und feiert 2025 ihr halbes Jahrhundert. Die anwesenden Seniorinnen und Senioren durften sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen.
    Peter Bützer führte die Gäste auf eine spannende Reise durch die Geschichte der Fotografie. Mit einer eindrucksvollen Auswahl an Fotoapparaten aus verschiedenen Epochen veranschaulichte er die technische und gestalterische Entwicklung der Fotografie. Die historischen Kameras konnten nicht nur aus nächster Nähe betrachtet werden, sondern einige Modelle wurden in die Runde gegeben und luden zum Ausprobieren ein.


    Im Anschluss präsentierte Martin Wyss die Entstehungsgeschichte der reformierten Kirche in Fulenbach. Anhand historischer Dokumente und Fotografien führte er die Gäste von der Idee bis zur Einweihung im Jahr 1975. Seine Ausführungen boten spannende Einblicke in die Planung und den Bau der Kirche, die heute ein zentraler Bestandteil der Gemeinde ist.

    Nach den beiden Vorträgen genossen die Anwesenden in geselliger Runde Kaffee und Kuchen. Zum Jubiläum durfte der Geburtstagskuchen natürlich nicht fehlen, passend zum feierlichen Anlass.
    Zum Abschluss wurden die Geburtstagskinder unter den Anwesenden geehrt. Sie durften sich ein Lied wünschen, das Pfarrer Martin Göbel mit der Gitarre begleitete. In fröhlicher Atmosphäre wurde gemeinsam gesungen und gefeiert.


  • Jubiläumsjahr „50 Jahre Kirchgebäude“

    Die reformierte Kirchgemeinde Fulenbach lanciert das Jubiläumsjahr „50 Jahre Kirchengebäude“.


    Die reformierte Kirchgemeinde Fulenbach kann im Jahr 2025 das 50-jährige Jubiläum der Einweihung des Kirchengebäudes feiern. Aus diesem Grund sind verschiedene Jubiläumsanlässe geplant, die wir gemeinsam mit der Bevölkerung aus der Region feiern möchten.

    Den Auftakt der Feierlichkeiten bildete heute, Sonntag, 19.01.2025, der Gottesdienst, den unser Pfarrer Martin Göbel dem Thema „Geburtstag“ gewidmet hat. Im Dialog mit den Anwesenden zählte Pfarrer Martin Göbel wichtige Elemente auf, die zu einem Geburtstag gehören. Schliesslich wurde auch die Kuchen erwähnt. Nun war den Anwesenden klar, warum links und rechts vom Altar ein Kuchen stand. Pfarrer Martin Göbel bat die Teilnehmenden, die vor dem Gottesdienst eine Buchstabenkerze erhalten hatten, nach vorne. Er forderte sie auf, die Buchstabenkerzen an der Altarkerze anzuzünden und so auf dem Kuchen zu platzieren, dass das Wort „HAPPY BIRTHDAY“ entstand. Mit diesem feierlichen Akt war der Startschuss für die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum endgültig gefallen.

    Die von der Präsidentin, Christine Freudling, und der Vizepräsidentin, Monika Wyss, gebackenen Kuchen wurden anschliessend bei einem gemütlichen Beisammensein und Kaffee genossen.




  • Rückblick auf die Erzählnacht vom 08. November 2024

    Die Erzählnacht 2024 mit
    Petra Nützi in der reformierten Kirche Fulenbach

    „Traumwelten“ das Motto der Schweizer Erzählnacht und die reformierte Kirchgemeinde Fulenbach war wieder mit dabei!

    Vor Zeiten lebte Jakob Kuhschwanz ein Hirte auf einer entlegenen Alp in Grindelwald. Seine Arbeit brachte ihm nur geringen Lohn, und oft wusste er kaum, woher das Brot nehmen. Jakob wünschte sich nichts sehnlicher als einen anderen Namen, da er immer und überall wegen seinem Nachnamen gehänselt wurde. Eines Nachts hatte er einen Traum, wo er in treibendem Nebel stand und eine Stimme zu ihm sagte: „Z Thun uf dr Brügg findsch du dis Glück“. In den folgenden Nächten hatte er den gleichen Traum. Da hielt ihn nichts mehr zurück und Jakob machte sich auf den Weg nach Thun. Nach langem zermürbendem warten auf der Bücke erfuhr er, dass auf der Trichelalp bei Jakob Kuhschwanz unter dem Küchenherd eine Kessi mit Gold vergraben sei. Wie von einer Tarantel gestochen ging er nach Hause, und machte sich am Küchenherd zu schaffen. Und siehe da, darunter fand er den verborgenen Goldschatz. Mit seinem neuen Reichtum kaufte er sich ein stattliches Heimetli und änderte seinen Namen. Jakob heisst von jetzt an Hans.

    Mit dieser Geschichte begann Petra Nützi die „Traumwelten“ in der reformierten Kirche. Im Publikum spürbar ist ihre Leidenschaft für das Erzählen von Geschichten. Schon nach wenigen Sätzen hingen die Anwesenden Petra an den Lippen und konnten kaum genügend Geschichten hören. Leider allzu schnell waren die Geschichten aus aller Welt zu Ende, so kurzweilig und fesselnd, wie die Geschichten dargeboten wurden.

    Nach der Rückkehr aus den Traumwelten wurde ein Apero offeriert. Eine grosse Auswahl an Selbstgebackenem zusammen mit kalten Getränken wartete auf die Gäste. Dabei konnten die einzelnen Geschichten Revue passiert und über die eigenen Träumereien gesprochen werden. Das gesamte Publikum war sich einig, dass sich der Ausflug in die Traumwelten mehr als gelohnt hat.

    Text: Fritz Erb